Balloon Fetish Luftballon Fetisch Looner Popper
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Luftballon Fetisch Gummi
Ich habe Angst vor dem lauten Knall, doch ich muss meinen langen und schmalen Luftballon immer wieder anfassen: Das Gummi fest auf meiner Haut spüren. Und jetzt werde ich zum ersten Mal meinem Luftballon mit einem spitzen Gegenstand berühren. Mit der kleinen Nadel fahre ich sanft über den fast prall aufgefüllten Luftballon. Ich steche aber nicht hinein, sondern gleite nur auf an den Seiten entlang. Ich bin gespannt wie ein Bogen. Und dann passiert’ s!
Looner Luftballon-Fetischisten
Als Kinder haben wir alle gern mit Luftballons gespielt. Auch als Erwachsene benutzen wir sie noch für Dekozwecke auf Partys. Doch Looner – Luftballon-Fetischisten – machen mit den vielseitigen Gummibällen etwas anderes!
Das Loonen ist ein relativ unbekannter Fetisch, den hauptsächlich Männer ausüben. Er ist aber nicht neu, sondern nur in neuster Zeit publik geworden - durch entsprechende Internet-Foren oder Websites. Es gibt hauptsächlich drei verschiedene Fetisch-Ausprägungen: die Popper, die Non-Popper“ und die Semi-Popper.
Popper
Der Begriff "to pop" stammt aus dem Englischen und heißt übersetzt "platzen". Genau drauf stehen die Popper: Luftballons platzen zu lassen. Der individuelle Reiz liegt in der Art wie der Ballon zerstört wird. Sticht man mit einer Nadel hinein, zerkratzt man ihn mit den Fingernägeln ("nailpop"), reitet man so lange auf ihm herum bis er platzt ("sitpop") oder zerquetscht man das Ding einfach in der Hand. Andere wiederum halten einen Streichholz oder Zigaretten an den empfindlichen Ballon. Die mit Abstand beliebteste Methode ist das Blasen bis zum Schluss ("blowtopop; b2p")! Das Explodieren des Luftballons bringt auch die Männer zum Explodieren.
Extra-Tipp für Popper: Luftbaloon direkt neben der Glühbirne der Lampe platzieren, dann Licht anmachen ...
Non-Popper
Sie erregt der körperliche Kontakt zum Luftballon. Sie lieben seine Eigenschaften: Material, Form, Farbe, Geruch und Geräusche. Non-Popper gehen eine enge emotionale Verbindung mit ihren zarten Spielobjekten ein. Luftballons fassen sich an wie eine zweite Haut an und sie geben einem die Wärme wieder, die man ihnen vorher eingehaucht hat.
Geloont wir am liebsten im weichen Bett. Non-Popper haben nämlich Angst vor dem Knallen und dem Kaputtgehen ihres Lieblings. Sie achten darum auf ein sicheres Spielumfeld ohne Wärmequellen oder spitze Gegenstände.
Luftballon ist auch nicht gleich Luftballon. Die runden sind für einige Fetischisten schon fast zu gewöhnlich. Sie bevorzugen darum eher größere Kaliber und welche mit länglichem Bauch, wie Zeppelinballons.
Non-Popper haben viel mit Latex-Fetischisten gemeinsam.
Der Luftballon-Fetisch kann auch mit anderen Vorlieben gekoppelt werden. Zum Beispiel mit Füßen, die an den Luftballons reiben, sie streicheln oder platzen lassen.
Semi-Popper
Sie versuchen Grenzen auszuloten. Sie blasen beispielsweise den Luftballon bis zum Maximum auf, hoffen aber er knallt nicht, denn sie mögen ihren Luftballon heil.
Manche haben sogar große Angst vor dem Knall. Diese ängstlichen Looner nennen sich Phobiker und viele von ihnen versuchen ihre Knall-Angst loszuwerden, indem sie sich mit den Poppern verbünden und es dann sachte knallen lassen ...
Extra-Tipp für Semi-Popper: Wer über den Luftballon ein Kreuz aus Tesafilmstreifen klebt und dies ebenfalls auf der gegenüberliegenden Seite tut, kann sogar eine lange Nadel durch den Luftballon führen, wenn er durch die Tesafilmkreuze sticht, ohne das er zerspringt.